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Mamas Kosmos
Was Du auch im größten Stress nicht zu Deinem Kind sagen solltest

Was immer Dir auch manchmal auf der Zunge liegt und raus will – die folgenden Sätze solltest Du vermeiden, denn sie können die Beziehung zwischen Dir und Deinem Kind beeinträchtigen.

 

1. „Es gibt keinen Grund, zu weinen.“

Doch, gibt es. Ein Aua am Knie zum Beispiel. Eine doofe Kindergartenfreundin. Ein verlorener Flummi… für Dein Kind bricht leicht innerhalb von einer Minute die Welt zusammen, und Du solltest ihm dann auch zugestehen, Schwäche zu zeigen. Es ist meist ja auch ruck-zuck wieder vorbei. no-resaon-to-cry    

2. „Es gibt keinen Grund, Angst zu haben.“

Nun ja. Du bist erwachsen. Du weißt, wie Du mit Deiner Angst umgehen musst. Dein Kind weiß das aber noch nicht, deshalb solltest Du Rücksicht auf seine Ängste nehmen und diese auch niemals ins Lächerliche ziehen. scarded_2

 

3. „Darum.“

Stimmt, wir Eltern flüchten uns gerne mal in diese „Begründung“, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Aber das wirkt alles anderes als glaubwürdig. Du solltest lieber versuchen, Deinem Kind Deine Entscheidungen so gut wie möglich zu erklären. Auch das stärkt die Bindung zwischen Euch. i-said-so    

4. „Ich hasse Dich auch!“

Es tut weh, wenn Dein Kind die schlimmen drei Worte ausspricht. Aber Dir sollte immer klar sein, dass das alle Kinder früher oder später mal zu ihren Eltern sagen (ja, auch Du selbst – erinnere Dich!) und gleichzeitig die Tragweite überhaupt noch nicht begreifen. Insofern solltest Du hier nicht nach der Devise „Gleiches mit Gleichem“ verfahren! hate-u-2    

5. „Gib mal her, ich mach das.“

Verständlich, dass Du Deinem Kind helfen oder einen Prozess beschleunigen willst. Allerdings gibt es Dinge, die es einfach irgendwann allein können muss. Außerdem möchte Dein Kind, dass Du an seine Fähigkeiten glaubst! Sein Selbstbewusstsein kann einen Knacks erhalten, wenn Mama oder Papa immer wieder demonstrieren, dass sie nicht zufrieden sind und deshalb einschreiten müssen. i'll-do-it    

6. „Versprochen!“

Okay. Hier befinden wir uns in einer Grauzone. Wir meinen nicht, dass Du Deinem Kind nichts versprechen darfst. Aber geh vorher sicher, dass Du es auch WIRKLICH einhalten kannst. Nichts zerstört das Vertrauen so schnell wie ein gebrochenes Wort. Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann sag „Ich versuch’s.“ promise    

7. „Warum kannst Du nicht so wie XY sein?“

Wirst Du gerne mit jemandem verglichen? Eben. Klar gibt es Überfliegerkinder, die (angeblich) nie mit ihrem Essen matschen und ganz von allein Hausaufgaben machen. Aber Dein Kind ist einzigartig. Es ist perfekt so, wie es ist, auch mit seinen Fehlern. Das solltest Du ihm kommunizieren – und nicht, dass Du lieber jemand anderen als Sohn/Tochter hättest. Why-can't-you-be-more-like-1    

8. „Bist Du Dir sicher, dass Du das essen willst?“

Kinder stehen auf Süßigkeiten und Fast Food. Rhetorische Fragen helfen hier auch nicht weiter. Eine allgemein vernünftige, gesunde Beziehung zum Thema Essen ist wichtiger. Dann dürfen ab und zu auch mal kleine Leckereien sein. eat    

9. „Ich wünsche Dir, dass du später mal Kinder hast, die so sind wie Du!”

Es ist wahr, diesen Satz haben Generationen von Eltern gesagt. Aber, unter uns, das macht ihn nicht besser, oder? Er signalisiert einem Kind nämlich, dass etwas an ihm falsch ist, oder schlimmer, dass es eine Last ist. Und auch, wenn Dein Kind Dich manchmal an Deine Grenzen bringt, es sollte niemals das Gefühl haben, dass es Dein Leben schlechter macht.  lie-you    

10. „Warte nur, bis Dein Vater/Deine Mutter nach Hause kommt.“

Drohungen zeigen lediglich, dass Du die Situation nicht unter Kontrolle hast – dafür haben Kinder einen echt ausgeprägten Riecher (wie Du wahrscheinlich schon mitbekommen hast). Außerdem machst Du Deinen Partner/Deine Partnerin damit schlecht. dads-home    

11. „Jungs weinen nicht.“

Ist Deinem Sohn gegenüber unfair. Und hat außerdem noch nie gestimmt. boys_cry    

12. „Mädchen sollen hübsch aussehen.“

Damit gibst Du Deiner Tochter das Gefühl, dass ihre inneren Werte, ihre Kreativität, Klugheit und emotionale Intelligenz nichts wert sind und sie stattdessen in ihre Optik investieren muss. Sehr traurig. pretty2    

13. „Halt die Klappe.“

Das ist einfach nur grob und verletzend. Es muss andere Wege geben, Deinem Kind mitzuteilen, dass es für den Augenblick still sein soll.

shut_up

 

Kennst Du diese “Sprüche”? Was tust Du, wenn Dir mal wieder der Kragen platzen will? Uns würde Deine Meinung interessieren! Hinterlasse einen Kommentar.

Einer Kommentare

  • Lemy

    10. Dezember 2014

    verständnis zeigen auch wenn das doch so absurd ist und dem Kind so viel wie möglich selber machen und entscheiden lassen. Und was noch wichtiger ist: Klare Grenzen setzen!

    Antworten

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