Babyschwimmen_Babykurse
Klitzeklein
Warum Du in einen Babykurs gehen solltest


Ü
berall nackte Babys, die sich ihr Füße, Finger oder wahlweise Bauklötze in den Mund stecken. Drumherum sitzen schief singende und klatschende Frauen. Herzliche Willkommen im Pekip-Kurs (“Prager-Eltern-Kind-Programm”)!

Der Anblick eines Babykurses kann durchaus eher etwas Abschreckendes als Einladendes haben. 

Noch heute muss ich in mich hineinlachen, wenn ich beim Kinderturnen mit meiner fast zweijährigen Tochter auf dem Arm zu 1, 2, 3 im Sauseschritt renne, hüpfe und mich im Kreis drehe – so wie es mir das Lied befiehlt. Schon häufiger habe ich mich gefragt, wie viele Hits so ein Video mit crazyMamas auf YouTube bringen würde.

Aber nicht nur meiner Kinder wegen war ich in Babykursen oder gehe zum Kinderturnen. Denn auch für uns Mamis machen solche Kurse durchaus Sinn! Heute gebe ich Dir 7 Gründe, warum Du einen Babykurs besuchen solltest.

1. Mamis Ausweg aus der sozialen Isolation

Du hast Dein erstes Kind bekommen und bist damit vielleicht sogar die Erste in Deinem gesamten Freundeskreis?

So war es jedenfalls bei mir, und das kann härter sein, als es zunächst den Anschein macht. 

Wenn nämlich Deine Freundinnen Zeit für Dich haben, bist Du wahrscheinlich grad dabei, Deinen kleinen Schatz ins Bett zu bringen oder so todmüde, dass Du nicht nochmals das Haus verlassen würdest.

Morgens hingegen, wenn Du voller Tatendrang bist, sitzen Deine Mädels im Büro und gehen ihrer Karriere nach. 

Bei Deinem Problem Ich komme mit Baby allein zu Hause nicht mal mehr zum Duschenschauen Dich die Augen Deiner Freundin nur fragend, mit einem Gemisch aus Verwunderung und Mitleid, an. 

Fakt ist, es ssen neue Freundinnen her und das in Form einer anderen Mami! Und der beste Weg dahin ist der Besuch eines Babykurses:

Pekip, Babyschwimmen, R
ückbildung .ganz egal. Irgendwo in diesen Kursen, zwischen all den unterschiedlichen Müttern, sind auch Deine Mami-Perlen vergraben, die dir die Elternzeit versüßen werden.

2. Abwechslung in den Alltag bringen.

Ein fester Termin für Dich und Baby im Terminkalender ist eine wirklich gute Sache. Du wirst lernen, wie Du einen Ausflug mit Baby am besten vorbereitest, was Du alles dabei haben solltest, und Du wirst nach und nach immer routinierter.

Und beim Babykurs wird es niemanden st
ören, wenn Du mal zu spät kommst oder nicht in bester Stimmung bist.

3. Das Ding mit dem Vergleichen.

Überall steht geschrieben Vergleiche dein Baby/Kind nicht mit anderen!Denn alle Kinder sind anders, entwickeln sich unterschiedlich und werden früher oder später laufen lernen. Aber Du wirst es dennoch tun – glaub mir! 

Jedoch mit einer relaxten Einstellung dazu, kann es richtig Spaß machen, andere Kinder zu beobachten und Vergleiche zu ziehen.

Berichte abends Deinem Mann von Deinen Beobachtungen und erzähle ihm dass euer Kind das Schlauste, Liebste oder das mit den schönsten Haaren von allen ist – wenn die anderen überhaupt welche haben ;).  

Es macht Spaß, hebt die Stimmung und Ihr redet nicht nur über ernste Babythemen. 

4. Augenringe unter sich.

Ein Blick in den Spiegel verrät Dir schnell: die Nacht war kurz – zu kurz. Bei diesen Augenringen macht der beste und teuerste Concealer schlapp.

Nein, jetzt ist nicht der Zeitpunkt, in die Parf
ümerie mit all den aufgestylten Frauen zu gehen. Geh lieber in einen Babykurs und wirf einen Blick in die Augenpaare anderer junger tter. Da sind immer welche dabei, die mindestens eine genauso grässliche Nacht hatten wie Du! Du wirst dich direkt besser fühlen. 

5. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

In jedem Babykurs gibt es mindestens ein Baby, was aus der Reihe tanzt. Und ich verspreche Dir, egal wie wild Dein Kind ist, es wird nicht immer Deins sein.

Je besser sich die Mamis untereinander kennen und vertrauen, um so mehr Problemchen werden auch ans Tageslicht befördert.

Mein Kind schläft nicht ein

Meins schläft nur bei mir auf dem Bauch

Mein Kind schreit im Kinderwagen

Mein Kind ist ein Spuckkind.

Autofahren mit meinem, HORROR!

Ja, Du wirst sehen, jede Mami hat ihre Herausforderungen.

Und ganz ohne Schadenfreude – es tut gut, dies zu h
ören! Und das verständnisvolle Zunicken der anderen Mamis sowieso. Und so hast Du direkt noch ein weiteres Thema für den abendlichen Austausch mit dem Mann.

6. Papis Ausweg aus der sozialen Isolation

Auch Dein Mann ist ein junger Papi, der noch keinen Kontakt zu anderen Vätern hat.

Spä
testens nach dem ersten Babyfoto werden seine Kumpels keine weiteren mehr einfordern. Und nach ein paar Wochen kommen vielleicht sogar die ersten Beschwerden, warum er bei Unternehmungen wieder nicht dabei war.

Auch Papis brauchen andere Papis. Und da kommst Du ins Spiel. Deine Perlen aus dem Babykurs haben sicherlich auch nette Männer, also warum nicht mal ein Sonntagsdate im Park mit Babys und Partnern vereinbaren?

7. Die wahre Freundschaft.

Aus Deinen Mama-Bekanntschaften können sich wahre Freundschaften fürs Leben ergeben. Es wird nicht mehr nur über Babythemen gesprochen, sondern auch über andere Dinge die Euch bewegen. 🙂

Keep smiling,

Mareike
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